Kaufberatung

Die richtige Klimaanlage für die Wohnung finden

In vier Schritten zur passenden Klimaanlage: Raumgröße, Bauart, Fenster und Mietrecht – mit Raumgrößen-Tabelle und Stromkosten-Beispiel.

Von der RedaktionAktualisiert am So vergleichen wir

  • Raumgröße & BTU
  • Bauart & Lautstärke
  • Fenster & Mietrecht

Die passende Klimaanlage für die Wohnung richtet sich nach dem größten Raum, den du kühlen willst: Für 15–20 m² reichen meist 7.000 BTU/h, für 25–30 m² brauchst du 9.000 BTU/h, für 30–40 m² rund 12.000 BTU/h. In der Mietwohnung ist ein mobiles Gerät mit Fensterabdichtung oder ein mobiles Split-Gerät wie die PortaSplit der einfachste Weg, weil kein Wanddurchbruch nötig ist.

Inhalt
  1. Der 4-Stufen-Wohnungscheck
  2. Wie viel Kühlleistung braucht welcher Raum?
  3. Welches Gerät passt zu welcher Wohnung?
  4. Monoblock, mobiles Split oder fest installiertes Split?
  5. Welches Fenster eignet sich für den Abluftschlauch?
  6. Was gilt in der Mietwohnung?
  7. Was kostet der Betrieb im Sommer?
  8. Unsere Empfehlungen für die Wohnung
  9. Häufige Fragen

Wie findest du die richtige Klimaanlage für deine Wohnung?

Die richtige Klimaanlage für die Wohnung findest du mit vier Fragen in fester Reihenfolge: Raumgröße, Bauart, Fenster und Mietrecht. Wer diese Reihenfolge einhält, kauft weder ein zu schwaches Gerät noch eines, das am Fenster oder am Vermieter scheitert.

Wir nennen diese Reihenfolge den 4-Stufen-Wohnungscheck. Jede Stufe filtert Geräte aus. Am Ende bleiben meist zwei oder drei Modelle übrig, die zu deiner Wohnung passen. Den großen Überblick über alle Monoblock-Geräte findest du im Vergleich mobiler Klimaanlagen.

  1. Raumgröße: Welcher Raum ist der größte, den du kühlen willst, und wie sonnig liegt er? Daraus folgt die Kühlleistung in BTU/h.
  2. Bauart: Monoblock mit Abluftschlauch, mobiles Split-Gerät oder fest installiertes Split-Gerät? Daraus folgen Lautstärke, Effizienz und Aufwand.
  3. Fenster: Dreh-Kipp-Fenster, Dachfenster, Schiebefenster oder Balkontür? Daraus folgt die passende Abdichtung.
  4. Miete: Brauchst du eine Zustimmung? Daraus folgt, ob ein Außengerät überhaupt in Frage kommt.

Eine Klimaanlage kühlt immer einen Raum, nicht eine ganze Wohnung. Ein mobiles Gerät mit 9.000 BTU/h kühlt das Wohnzimmer, aber nicht gleichzeitig Schlafzimmer und Flur. Plane deshalb pro Raum, den du wirklich kühl brauchst.

Wie viel Kühlleistung braucht welcher Raum?

Ein Raum braucht etwa 80 Watt Kühlleistung je Quadratmeter bei normaler Lage, 100 Watt bei starker Sonne und 120 Watt im Dachgeschoss, plus 100 Watt je Person. Ein 20-m²-Wohnzimmer mit Südfenster braucht damit rund 2,1 kW, also ein Gerät mit etwa 7.000 bis 9.000 BTU/h.

BTU/h (British Thermal Units pro Stunde) ist die Einheit, in der Hersteller die Kühlleistung mobiler Geräte angeben. Ein Kilowatt Kühlleistung entspricht 3.412 BTU/h. Mehr dazu erklärt der Glossar-Eintrag BTU einfach erklärt. Wichtig: Die Kühlleistung ist nicht die Stromaufnahme. Ein Gerät mit 2,6 kW Kühlleistung zieht deutlich weniger Strom aus der Steckdose.

Die Tabelle nutzt dieselbe Faustformel wie unser Klimaanlage-Rechner: Kühlleistung in Watt = m² × 80 (normal), × 100 (sonnig) oder × 120 (Dachgeschoss), mal Raumhöhe geteilt durch 2,5, plus 100 W je Person. Berechnet ist eine Raumhöhe von 2,5 m und eine Person im Raum.

RaumgrößeNormale Lage (80 W/m²)Sonnige Lage (100 W/m²)Dachgeschoss (120 W/m²)
10 m²0,9 kW → 7.000 BTU/h1,1 kW → 7.000 BTU/h1,3 kW → 7.000 BTU/h
15 m²1,3 kW → 7.000 BTU/h1,6 kW → 7.000 BTU/h1,9 kW → 7.000 BTU/h
20 m²1,7 kW → 7.000 BTU/h2,1 kW → 7.000 BTU/h2,5 kW → 9.000 BTU/h
25 m²2,1 kW → 7.000 BTU/h2,6 kW → 9.000 BTU/h3,1 kW → 12.000 BTU/h
30 m²2,5 kW → 9.000 BTU/h3,1 kW → 12.000 BTU/h3,7 kW → über 12.000 BTU/h
35 m²2,9 kW → 12.000 BTU/h3,6 kW → 12.000 BTU/h4,3 kW → über 12.000 BTU/h
40 m²3,3 kW → 12.000 BTU/h4,1 kW → über 12.000 BTU/h4,9 kW → über 12.000 BTU/h

Die Werte sind eine Faustformel, keine Heizlastberechnung. Große Glasflächen, schlechte Dämmung oder ein offener Grundriss erhöhen den Bedarf. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW nennt als groben Richtwert: Bei zwei Kilowatt Kühlleistung sollte der Raum nicht größer als 20 Quadratmeter sein. Das deckt sich mit der sonnigen Spalte der Tabelle.

Liegt dein Bedarf über 3,6 kW, stößt ein mobiles Monoblock-Gerät an seine Grenze. Dann sind ein mobiles Split-Gerät, ein fest installiertes Split-Gerät oder zwei Geräte in getrennten Räumen die realistischere Lösung. Wie du ein heißes Dachgeschoss zusätzlich entlastest, zeigt der Ratgeber Dachgeschoss kühlen.

Welches Gerät passt zu welcher Wohnung?

Für eine typische Wohnung reicht ein Gerät im Hauptraum, das du bei Bedarf ins Schlafzimmer rollst. In einer Einzimmerwohnung mit 30 m² genügt ein 9.000-BTU-Gerät. In einer Dreizimmerwohnung bekommen Wohnzimmer und Schlafzimmer am besten je ein eigenes Gerät oder ein Split-System.

Die folgende Matrix ist unsere eigene Zuordnung. Sie kombiniert die Faustformel mit den Raumangaben der Hersteller aus unserem Produktvergleich.

WohnungZu kühlender RaumBedarf (sonnig)GeräteklassePassendes Gerät aus dem Vergleich
Apartment, 1 Zimmer, ca. 25–30 m²Wohn-Schlafraum2,6–3,1 kW9.000–12.000 BTU/hMidea Silent Cool 26 Pro oder Dreo AC516S
2 Zimmer, ca. 50–60 m²Wohnzimmer 20–25 m²2,1–2,6 kW9.000 BTU/hMidea Silent Cool 26 Pro oder Home Deluxe 9.000 BTU
2 Zimmer, ca. 50–60 m²Schlafzimmer 12–15 m²1,3–1,6 kW7.000–7.500 BTU/hDreo AC318S 7.500 BTU
3 Zimmer, ca. 75–90 m²Wohn-Essbereich 30–40 m²3,1–4,1 kW12.000 BTU/h oder SplitMidea PortaSplit (bis 42 m² laut Hersteller)
DachgeschosswohnungStudio 20–25 m²2,5–3,1 kW9.000–12.000 BTU/hDreo AC516S oder Midea PortaSplit

Für das Schlafzimmer zählt neben der Leistung vor allem die Lautstärke. Geräte und Kriterien dafür vergleichen wir auf der Seite Klimaanlage fürs Schlafzimmer.

Monoblock, mobiles Split oder fest installiertes Split?

Ein Monoblock ist am flexibelsten, aber am lautesten und am wenigsten effizient. Ein mobiles Split-Gerät trennt Kompressor und Raumgerät und ist dadurch leiser. Ein fest installiertes Split-Gerät kühlt am effizientesten, braucht aber einen Fachbetrieb und in der Mietwohnung eine Zustimmung.

Monoblock mit Abluftschlauch

Ein Monoblock ist ein Klimagerät, in dem Kompressor, Verdampfer und Verflüssiger in einem Gehäuse sitzen. Die Abwärme verlässt den Raum über einen Abluftschlauch durch das Fenster. Weil der Kompressor im Raum steht, liegt die Lautstärke laut Herstellern meist bei 45 dB(A) und mehr. Die Stiftung Warentest stellte in ihrer Untersuchung „Klimageräte und Ventilatoren“ (test 06/2020) fest, dass mobile Geräte ein mittelgroßes Zimmer in 40 bis 80 Minuten von 35 auf 24 Grad kühlen. Fest installierte Split-Geräte schafften das in 7 Minuten.

Einschlauch-Geräte saugen Raumluft an und blasen sie nach außen. Dadurch entsteht ein leichter Unterdruck, und warme Luft strömt durch Türritzen nach. Zweischlauch-Geräte holen die Kühlluft für den Verflüssiger über einen zweiten Schlauch von außen und vermeiden diesen Effekt.

Mobiles Split-Gerät

Ein mobiles Split-Gerät besteht aus Innengerät und Außengerät, verbunden durch ein fest vorgefülltes Schlauchpaket. Das Außengerät steht auf dem Balkon oder hängt am Fensterrahmen. Der laute Kompressor arbeitet draußen. Das bekannteste Modell ist die Midea PortaSplit, die laut Hersteller im Nachtmodus mit unter 39 dB(A) arbeitet. Das Schlauchpaket ist kein Abluftschlauch und wird nie geöffnet.

Fest installiertes Split-Gerät

Ein fest installiertes Split-Gerät braucht eine Kernbohrung durch die Außenwand und eine Kältemittelleitung. Die Inbetriebnahme gehört in die Hand eines zertifizierten Fachbetriebs, weil die Arbeiten am Kältekreis unter die F-Gase-Regeln fallen. Laut Umweltbundesamt müssen Betreiber prüfen, ob das beauftragte Unternehmen die nötige Zertifizierung besitzt. Einen Überblick über Bauarten und Einbau gibt der Hub Split-Klimaanlagen.

KriteriumMonoblockMobiles SplitFestes Split
InstallationSelbst, ohne WerkzeugSelbst, Außengerät platzierenFachbetrieb, Wanddurchbruch
Lautstärke im Raumhoch (Kompressor innen)niedrig (Kompressor außen)sehr niedrig
Effizienzniedrigmittel bis hoch (Inverter)hoch
Mietwohnungkeine Zustimmung nötigAußengerät klärenZustimmung nötig
Fensterbleibt spaltbreit offenschmaler Spalt für Schlauchpaketbleibt geschlossen

Welches Fenster eignet sich für den Abluftschlauch?

Jedes Fenster eignet sich für den Abluftschlauch, wenn die Öffnung rundherum abgedichtet ist. Dreh-Kipp-Fenster und Dachfenster dichtest du mit einer Stoffabdichtung mit Reißverschluss ab. Schiebefenster brauchen eine Fensterplatte, Fenster mit Rollladen eine Rollladenblende.

Ohne Abdichtung strömt die warme Außenluft durch den Spalt neben dem Schlauch zurück. Darauf weist auch die Stiftung Warentest hin. Ein Gerät mit 9.000 BTU/h verliert dann einen spürbaren Teil seiner Wirkung. Welche Abdichtung zu welchem Fenstertyp passt, zeigt unser Vergleich der Fensterabdichtungen für Klimaanlagen mit Fenstertyp-Matrix.

  • Dreh-Kipp-Fenster: Stoffabdichtung mit Klettband am Rahmen. Das Fenster bleibt weiter bedienbar.
  • Dachfenster: Stoffabdichtung in passender Länge. Den Umfang des Fensterflügels misst du vorher an allen vier Seiten.
  • Schiebefenster: Fensterplatte zum Einklemmen. Einige Geräte bringen sie mit, etwa der Dreo AC318S laut Hersteller.
  • Balkontür: Lange Stoffabdichtung (z. B. 600 cm Umfang), damit die Tür nutzbar bleibt.

Was gilt in der Mietwohnung?

Ein mobiles Monoblock-Gerät darfst du in der Mietwohnung in der Regel ohne Zustimmung aufstellen, weil es keine bauliche Veränderung ist. Für ein Split-Gerät mit Außengerät an der Fassade brauchst du laut Berliner Mieterverein grundsätzlich die Zustimmung des Vermieters, am besten schriftlich.

Der Berliner Mieterverein ordnet Monoblock-Geräte als vertragsgemäßen Gebrauch ein, wie andere Haushaltsgeräte. Eine außen angebrachte Klimaanlage ist dagegen eine zustimmungspflichtige bauliche Veränderung. Einen gesetzlichen Anspruch auf diese Zustimmung gibt es laut Mieterverein nicht. In einer Eigentumswohnung reicht die Zustimmung des Vermieters allein nicht, wenn Außenwand oder Dach durchbohrt werden. Dann entscheidet die Eigentümergemeinschaft.

Für mobile Split-Geräte mit Außengerät auf dem Balkon gibt es keine pauschale Antwort. Steht das Außengerät hinter der Brüstung, sah der Bundesgerichtshof laut Mieterverein keine optische Beeinträchtigung. Hängt es außen am Fenster, ist eine Rückfrage beim Vermieter der sichere Weg. Der Mieterverein weist außerdem auf die Lautstärke hin: Monoblock-Geräte erreichen oft 50 bis 63 dB(A), was bei offenem Fenster Nachbarn stören kann.

Diese Hinweise sind eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung. Was in deinem Mietvertrag oder deiner Hausordnung steht, klärt im Zweifel ein Mieterverein oder eine Anwältin bzw. ein Anwalt für Mietrecht.

Was kostet der Betrieb im Sommer?

Ein mobiles Klimagerät verbraucht laut Stiftung Warentest etwa 140 bis 250 kWh pro Sommer. Beim durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 37,3 ct/kWh laut BDEW (Stand Oktober) sind das rund 52 bis 93 Euro Stromkosten im Jahr.

Für ein eigenes Beispiel rechnest du mit der elektrischen Leistungsaufnahme des Geräts, nicht mit der Kühlleistung. Die Leistungsaufnahme steht im Datenblatt oder auf dem Typenschild.

BeispielLeistungsaufnahmeLaufzeitVerbrauchKosten bei 37,3 ct/kWh
Schlafzimmer, abends0,8 kW4 h × 30 Tage96 kWhca. 35,81 Euro
Wohnzimmer, Hitzewelle1,0 kW6 h × 30 Tage180 kWhca. 67,14 Euro
Homeoffice, ganzer Sommer1,0 kW6 h × 60 Tage360 kWhca. 134,28 Euro

Die Leistungswerte in der Tabelle sind Beispielwerte zur Orientierung. Geräte mit Inverter regeln die Kompressordrehzahl herunter, sobald die Zieltemperatur erreicht ist, und verbrauchen im Teillastbetrieb weniger. Eine gute Fensterabdichtung und tagsüber geschlossene Rollläden senken die Laufzeit zusätzlich.

Welche Klimaanlagen empfehlen wir für die Wohnung?

Für die Wohnung empfehlen wir die Midea PortaSplit für große, ruhige Räume, den Dreo AC516S als flexiblen 12.000-BTU-Monoblock und den Dreo AC318S für Schlafzimmer bis etwa 15 m². Alle Angaben in Tabelle und Boxen stammen aus den Herstellerangaben.

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12.000 BTU/h (3,5 kW)bis 42 m²unter 39 dB(A) im NachtmodusMobiles Split, InverterHeizen per WärmepumpePreis prüfen*
DREO 12000 BTU Mobiles KlimagerätDreo AC516S 12.000 BTU
12.000 BTU/hk. A.45 dBMonoblockSelbstverdunstung, AppPreis prüfen*
Midea Mobiles Klimagerät Silent Cool 26 Pro WFMidea Silent Cool 26 Pro
9.000 BTU/h (2,6 kW)bis 32 m²k. A.MonoblockEEK A, WLANPreis prüfen*
Mobile Klimaanlage 9000 BTU mit AbluftschlauchHome Deluxe 9.000 BTU
9.000 BTU/hbis 25 m²k. A.MonoblockApp, Fenster-SetPreis prüfen*
DREO Klimaanlage MobilDreo AC318S 7.500 BTU
7.500 BTU/hk. A.45 dBMonoblockFenster-Set für SchiebefensterPreis prüfen*

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Die PortaSplit ist für Wohnungen die stärkste Lösung ohne Wanddurchbruch. Der Kompressor steht draußen, deshalb bleibt es im Raum ruhig. Für wen nicht: Wer keinen Balkon und kein geeignetes Fenster für das Außengerät hat oder nur ein kleines Zimmer kühlt, ist mit einem Monoblock besser bedient.

  • Kompressor arbeitet draußen, laut Hersteller unter 39 dB(A) im Nachtmodus
  • Inverter und Wärmepumpe: kühlt und heizt
  • Kein Abluftschlauch, nur dünnes Schlauchpaket von 2,7 cm laut Hersteller
  • Außengerät braucht Platz auf Balkon oder am Fenster
  • In der Mietwohnung Außengerät vorher klären

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Ideal für: Wohnräume und Dachgeschoss-Studios, die viel Leistung brauchen

Der Dreo AC516S bringt viel Kühlleistung in einem rollbaren Gehäuse. Die Selbstverdunstung erspart das Leeren des Kondenswasserbehälters. Für wen nicht: Für ein kleines Schlafzimmer ist das Gerät überdimensioniert und taktet unnötig.

  • 12.000 BTU/h Kühlleistung laut Hersteller
  • Kondenswasser verdunstet automatisch, kein Tank leeren
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  • Kompressor im Raum, 45 dB laut Hersteller
  • Keine Raumgrößenangabe des Herstellers

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Ideal für: Räume bis 25 m² laut Hersteller

Das Home-Deluxe-Gerät ist ein schlichter Monoblock für das Wohnzimmer einer kleineren Wohnung. Für wen nicht: Wer Wert auf belegte Lautstärke- und Effizienzwerte legt, findet bei Midea und Dreo vollständigere Herstellerangaben.

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Für kleine Räume

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Der AC318S passt in kleine Räume, in denen ein 12.000-BTU-Gerät überdimensioniert wäre. Das Fenster-Set deckt laut Hersteller auch Schiebefenster ab. Für wen nicht: Für das Wohnzimmer oder einen sonnigen Raum über 20 m² ist die Leistung zu gering.

  • Montage-Kits für Dreh-Kipp- und Schiebefenster laut Hersteller
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Wenn das Fenster keinen Schlauch zulässt, helfen nur Bauarten ohne klassischen Abluftschlauch. Was dabei wirklich kühlt und was nicht, ordnet unsere Seite Klimaanlage ohne Abluftschlauch ehrlich ein. Wer vor allem schwüle Luft loswerden will, findet Alternativen im Luftentfeuchter-Vergleich.

Häufige Fragen zur Klimaanlage für die Wohnung

Welche Klimaanlage ist für eine Wohnung am besten?

Für die meisten Mietwohnungen ist ein mobiles Gerät die beste Wahl, weil kein Wanddurchbruch nötig ist. Für große Wohnräume bis etwa 40 m² ist ein mobiles Split-Gerät wie die Midea PortaSplit leiser und effizienter als ein Monoblock. Eigentümer mit Dauerbedarf fahren mit einem fest installierten Split-Gerät vom Fachbetrieb am effizientesten.

Kann eine mobile Klimaanlage die ganze Wohnung kühlen?

Nein. Ein mobiles Gerät kühlt den Raum, in dem es steht, und bei offenen Türen in geringem Maß den Nachbarraum. Für mehrere Räume brauchst du mehrere Geräte oder ein Multi-Split-System.

Wie viel BTU brauche ich für 30 m²?

Bei normaler Lage brauchst du nach unserer Faustformel rund 2,5 kW, also etwa 9.000 BTU/h. Ist der Raum sonnig, steigt der Bedarf auf rund 3,1 kW und damit auf 12.000 BTU/h. Im Dachgeschoss reicht ein mobiles Monoblock-Gerät für 30 m² oft nicht mehr aus.

Darf ich in einer Mietwohnung eine Klimaanlage aufstellen?

Ein mobiles Monoblock-Gerät gilt laut Berliner Mieterverein als vertragsgemäßer Gebrauch und braucht keine Zustimmung. Für Geräte mit Außenteil an der Fassade brauchst du die Zustimmung des Vermieters. Das ist eine allgemeine Einordnung, keine Rechtsberatung.

Wie laut ist eine Klimaanlage in der Wohnung?

Monoblock-Geräte liegen laut Herstellerangaben meist bei 45 dB(A) oder mehr, weil der Kompressor im Raum arbeitet. Mobile Split-Geräte wie die PortaSplit erreichen laut Hersteller unter 39 dB(A) im Nachtmodus. Für das Schlafzimmer lohnt sich deshalb der Blick auf die Dezibel-Angabe.

Was kostet eine Klimaanlage im Monat an Strom?

Ein Gerät mit 1,0 kW Leistungsaufnahme kostet bei 6 Stunden täglich und 37,3 ct/kWh rund 67 Euro im Monat. Laut Stiftung Warentest verbrauchen mobile Geräte 140 bis 250 kWh pro Sommer. Die Rechnung ist ein Beispiel, der echte Wert hängt von Gerät, Laufzeit und Strompreis ab.

Muss das Fenster bei einer mobilen Klimaanlage offen bleiben?

Ja, ein Spalt bleibt für den Abluftschlauch offen. Eine Fensterabdichtung verschließt den Rest der Öffnung, damit keine warme Luft zurückströmt. Mobile Split-Geräte brauchen nur einen schmalen Spalt für das Schlauchpaket.

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